Wie wirkt sich die Corona-Krise auf welche Branchen aus? Welche Unternehmen sind besonders betroffen? Wo ist mit dem nächsten Kreditausfall zu rechnen…

Unsere Lösung für die frühzeitige Erkennung von Kreditausfällen

 

Ausgangssituation und Zielsetzung

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf welche Branchen aus? Welche Unternehmen sind besonders betroffen? Wo ist mit dem nächsten Kreditausfall zu rechnen? Wie erkenne ich diese Entwicklung frühzeitig?

Dieses sind einige der Kernfragen, die sich jeder Risikovorstand und Kreditrisikomanager einer Bank in diesen Tagen täglich stellt. Hierfür geben wir Ihnen mit dem BC Risikoradar ein Frühwarnsystem an die Hand, das Ihnen hilft, Ihre Arbeitszeit auf die richtigen Fälle zu fokussieren und so Kreditausfälle frühzeitig zu vermeiden.

Auf Basis der Realtime-Analyse von 500.000 digitalen Textquellen erarbeiten wir gemeinsam mit dem Start-up YUKKA Lab Stimmungsbilder für einzelne Branchen sowie deren Unternehmen. Hierbei kombinieren wir die Erfahrungen von YUKKA Lab im Bereich der kontextbasierten Sentiment-Analyse mit der Kreditrisikoexpertise von Bröskamp Consulting.

Farblich aufbereitet und mit Kennzahlen hinterlegt wird so jeder Risikomanager für sein individuelles Kreditportfolio informiert. So lassen sich mögliche Kreditausfälle frühzeitig identifizieren und sie können darauf reagieren. 

Die anliegenden Fragen sowie damit verbundene bespielhafte Auswertungen verschaffen einen Überblick.
 

Frage 1: Welche Branchen werden aktuell als besonders kritisch eingeschätzt?

Die Corona-Krise wirkt sich auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche sehr unterschiedlich aus. Unser Risikoradar verknüpft die Branchenkommentare mit einer Qualifizierung in positive (grün), neutrale (gelb) oder negative (rot) Einschätzungen („Sentiments“). Die Häufigkeit der Auffindung von negativer Tonalität übersetzt sich in einen Prozentsatz – je negativer, je niedriger. Gleichzeitig werden Änderungen zum Vortag angezeigt.

Zwei Kernaussagen ergeben sich hierbei aktuell:

  • Profiteure sind die Branchen Nahrungsmittel, Pharma, Gesundheitswesen und die Telekommunikation, dazu noch Versorger mit starkem Stimmungsanstieg in den letzten Tagen
  • Erwartet kritisch gesehen werden der Reisesektor, die Automobilindustrie, Öl & Gas sowie Teile des exportorientierten Maschinenbaus und natürlich der Bankensektor

Frage 2: Welche Unternehmen in der Automobilbranche werden besonders kritisch gesehen?

Vertiefen wir beispielhaft den Automobilsektor, so erhalten wir nachfolgende Ergebnisse (siehe Abbildung 2):

  • Einschätzung ausgewählter Unternehmen (Kacheln)
  • Hauptthemen sowie deren positive, neutrale bzw. negative Einschätzung (Schlagwörter unterhalb der Kachel)
  • Konkrete Hinweise aus den einzelnen Artikeln (siehe linke Spalte)
     

Im Ergebnis sind in der aktuellen Lage Continental und Opel besonders betroffen. Hauptgründe sind der Produktionsstopp, eine hohe Abhängigkeit von internationalen Lieferketten sowie die häufige Nennung von erforderlichen kurzfristigen Finanzhilfen.

Frage 3: Wie hat sich das Stimmungsbild eines Unternehmens entwickelt? War diese Entwicklung frühzeitig absehbar?

Für jedes Unternehmen lässt sich auch die Entwicklung des Sentiments über die Zeit analysieren. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Sentiments für den Automobilzulieferer Continental. Seit dem 17.3. ist zunächst die Häufigkeit der Nennungen gestiegen, gleichzeitig hat sich die Stimmung deutlich verschlechtert. Der Einstieg in Attribute unterhalb der Graphik als auch der konkreten, weiter selektierbaren Textquellen gibt einen guten Überblick über die relevanten Themen. So hat jeder Risikomanager eine frühzeitige Information auf einer sehr großen Informationsbasis und muss nicht mühsam Fakten um jedes Unternehmen zusammenstellen. Dieses erlaubt ihm, in Bezug auf sein Portfolio schnell einen konsistenten Überblick zu erhalten und zügig gezielt vorzugehen, ohne permanent das Gefühl zu haben, dass laufend unerwartete Themen auftauchen. 
 

Frage 4: Welche Themen führen zu diesem Stimmungsbild? Was wir konkret berichtet?

Der BC Risikoradar liefert die konkreten Quellen, die zur Gesamteinschätzung geführt haben. Jede Quelle wird dabei nach ihrem Sentiment qualifiziert und ist per Klick aufrufbar. Entscheidend ist auch hierbei die breite Basis nationaler und internationaler Textquellen sowie der Hinweis auf die konkreten Themen. Die nachfolgenden drei Quellen erläutern beispielhaft die negative Einschätzung von Continental und geben einen Hinweis auf das weitere Vorgehen.

Frage 5: Wie kann ein individuelles Cockpit für meine Risikomanager erstellt werden? Welche weiteren Funktionalitäten bestehen?

Der BC Risikoradar ist individuell parametrisierbar. Startend mit dem NewsLab würden wir die Ersteinstellung für ihr Kreditportfolio entlang von Branchen, Unternehmen und Ländern vornehmen. Die damit verbundenen Auswertungen werden anschließend automatisch täglich erstellt. Zudem können Sie – gerne auch mit unserer Unterstützung – individuelle Abfragen zu Einzelthemen wie der Auswirkung ausgewählter Ereignisse durchführen. Hierbei kann auch auf die Trend Lab Funktionalitäten von YUKKA Lab zurückgegriffen werden. Einmal erfolgte Auswertungen lassen sich auf Wunsch als „Collection“ abspeichern. 

Der BC Risikoradar bietet zudem verschiedene Möglichkeiten zum Export von Informationen. Neben dem Kreditrisiko lassen sich die Sentiment-Ergebnisse auch für die Prognose von Wechselkursen, Commodity Preisen (z. B. Öl) sowie Aktienkursen einsetzten. Es gibt hier sehr gute Erfahrungen gerade auch mit den Finanzabteilungen großer Konzerne. Da hier weitere analytische und technische Vorbereitungen erforderlich sind, betrachtet wir dieses als mittelfristiges Ausbaupotential, aber nichts für die kurzfristige Reaktion auf die Coronakrise.

    „Auf Basis unserer proprietären Augmented Language Technologie sind wir in der Lage, die Informationslage aus der medialen Berichterstattung in Echtzeit auszuwerten und zu einem Risiko- Indikator zu verdichten. Dieser gibt für Länder, Industrien und Unternehmen Aufschluss, wie intensiv und in welcher Tonalität sie medial Erwähnung finden. Zusätzlich können wir gemeinsam mit Unternehmen relevante „Trigger Events“ definieren, um diese Risikoindikatoren spezifisch auf den Geschäftszweck und den Kundenstamm auszurichten.

    Damit verfügen die Führungskräfte und Risikoabteilungen dieser Unternehmen über eine einzigartige und dynamische Übersicht basierend auf aktuellster Technologie und sämtlicher medial veröffentlichter Informationen. Was in dieser speziellen Zeit, wo sich die Ereignisse sprichwörtlich täglich überschlagen, ein unverzichtbares Instrument zur nachhaltigen Führung eines Unternehmens geworden ist! Sie ergänzen die bisherigen Instrumente, welche auf periodisch aktualisierten strukturierten Daten basieren, mit dynamischen Echtzeit-Indikatoren und stellen damit eine unverzichtbare Ergänzung für eine erfolgreiche und bestens informierte Führung in Krisenzeiten dar.“

    Oliver Berchtold, Co-Founder & Chief Business Development YUKKA Lab

     „Corona-konforme“ Vorstellung und Einführung sowie flexible Kosten

    Der BC Risikoradar ist „Corona-konform“ remote ohne großen Aufwand vorstell- und implementierbar. Eine Abonnementmodell inkl. unterschiedlichen Servicepaketen erlaubt flexible Kosten mit einem überschaubaren Einstiegsniveau.

    Wie kann ich starten?

    Sie rufen uns an, schreiben oder kontaktieren uns auf einem der unten genannten Social Media Kanäle. Wir melden uns umgehend bei Ihnen! Die Vorgehensschritte sind sodann wir folgt:

    1. Online-Demotermin und Klärung technischer Anforderungen innerhalb von 48 Stunden
    2. Unterbreitung eines konkreten Angebots inkl. Kosten, Services sowie sonstigen Rahmenbedingungen unmittelbar nach Interessenbekundung
    3. Unterzeichnung Abonnement von Ihrer Seite 
    4. Einrichtung für Ihren Arbeitsplatz und Bereitstellung der Log-In Informationen
    5. Laufender Service insbesondere in den ersten Tagen der Nutzung

     

    So erreichen Sie uns

    BC Risikoradar powered by YUKKA Lab

    • Dr. Udo Bröskamp - Konzept & Kreditrisiko Know-How
    • Thomas Hormann, Kristina Kern: Demo, Implementierung, 1st Level Support
    • Susanne Kneissl: Vertrieb & Koordination

    Telefon: 069 713 798 930
    Email: kneissl.susannebroeskamp.com


    Häufige Fragen

    Wieviele Quellen, in welchen Ländern und in welchen Abständen analysiert YUKKA Lab?
    YUKKA Lab AG ist europäischer Marktführer im Bereich kontextbasierte Analyse von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Wir haben mit unserer mehrfach ausgezeichneten „Augmented Language Intelligence“ eine proprietäre Technologie entwickelt, um die Stimmung für jedes Unternehmen, Sektor, Index, Produkt oder auch Personen in Echtzeit zu messen. Täglich analysiert YUKKA Lab dazu über 500'000 Artikel aus über 100'000 Nachrichtenquellen weltweit, um diesen systematischen Überblick über die Stimmungstrends im Markt und die Themen, die diese Trends vorantreiben, zu erhalten.

    Was heißt Realtime?
    Je nach Verfügbarkeit der News bekommen wir sie in Echtzeit, andere um Minuten verzögert (mittels Webcrawler), wieder andere aus den Printmedien einmal am Tag in digitaler Form. Zum Beispiel sind wir mit unserem News-Crawler durchschnittlich schneller als Google NewsAlerts!

    Welche Referenzinstallation bzw. Piloten gibt es mit etablierten Namen und wie haben diese die Informationen von YUKKA Lab genutzt?
    Verschiedene Schweizer Grossbanken, Handelsblatt Research Institut, sowie ausgewählte Industrieunternehmen in Deutschland und der Schweiz, mit denen YUKKA Lab seine Lösungen pilotiert.
     

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